58, Santa Maria del Carmine

58,Santa Maria Del Carmine,Oel,Lw,50x70cm
58,Santa Maria Del Carmine,Oel,Lw,50x70cm

58, 07728, Santa Maria del Carmine, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm. Der nächste große Platz ist die Piazza Vittorio Veneto, und dort beginnt wieder die Viale Fratelli Rosselli. Auf dieser westlichen Seite des Zentrums ist deutlich weniger Verkehr, die Straßen sind gemütlich zum zu Fuß gehen, aber es handelt  sich bis  zu jedem nächsten Ziel um große Entfernungen, die ich zurücklege. Sobald ich etwas wiedererkenne,  ein Gebäude, eine kleine Grünanlage, eine Straße, kommt mir die zurückgelegte Strecke im Nachhinein kurz vor.  Ist aber ein Blödsinn, ich muss in Wirklichkeit auf jeder Etappe viele Kilometer zurückgelegt haben, merke ich später an meiner Müdigkeit.  An einem der Tage in der Via il Prato bin ich zum Ponte alla Vittoria spaziert, die Brücke, die ich jetzt aber nicht überquert habe. Ich wollte nur sehen, wo ich am Ankunftsabend mit dem Auto ein Stück zu weit von meinem Zentrum hinausgefahren war.  Mein  Ziel an diesem Tag war zunächst die  Santa Maria del Carmine,  und ich  hab die Strecke auf meiner aktuellen Seite des Arno beibehalten, bin den  Lungarno Amerigo Vespucci  entlang gegangen, bis zum Ponte alla Carraia.  Nach dem Überqueren der Brücke bin ich an der Kirche Santo Spirito vorbeigegangen bis zur  Piazza del Carmine, wo sich die Kirche Santa Maria del Carmine mit der Brancaccikapelle befindet. Die Kirche ist von außen unauffällig zwischen anderen Bauten. Die Besucheranzahl war nicht besonders groß, also höchstens zehn Minuten Wartezeit.

58, Santa Maria del Carmine, oil on canvas, 50 x 70 cm. The next big square is Piazza Vittorio Veneto, where Viale Fratelli Rosselli starts again. On the western side of the city center the traffic is not too bad and one can walk through the streets easily by foot. The distances are quite far, but whenever I recognize a building or a street they seem to be way shorter than they actually are. During one of the days I walked to Ponte alla Vittoria. I didn´t cross the bridge because I just wanted to take a look at the place where I took the wrong turn with the car. The main goal for this day was Santa Maria del Carmine, so I stayed on this side of the river and went along Lungarno Amerigo Vespucci up to Piazza del Carmine, where the church Santa Maria del Carmine, with its Brancacci Chapel, is located. The building doesn´t stand out between the other buildings and the number of visitors is manageable, after 10 minutes in the waiting line I got in.

58, Santa Maria del Carmine, olio su tela, 50 x 70 cm. Un’altra piazza grande è Piazza Vittorio Veneto, dove ricomincia Viale Fratelli Roselli. In quella zona occidentale del centro c’è meno traffico, si cammina bene a piedi, ma sono distanze lunghe da una meta all’altra. Appena riconosco un edificio, un piccolo parco, una strada, mi sembra breve la distanza coperta. Ma è una stupidaggine, in realtà devo aver fatto chilometri e chilometri, da quanto ero stanca dopo. Uno dei giorni in Via il Prato andai al Ponte alla Vittoria. Volevo vedere dove avevo sbagliato strada il giorno del mio arrivo. La meta quel giorno era Santa Maria del Carmine e continuai la mia strada dalla mia parte dell’Arno, seguendo il Lungarno Amerigo Vespucci fino al Ponte alla Carraia. Attraversai il ponte, passai davanti alla chiesa di Santo Spirito fino a Piazza del Carmine, con la chiesa di Santa Maria del Carmine con la Cappella Brancacci.  La chiesa quasi non si nota tra altri edifici, c’erano pochi turisti, solo dieci minuti di attesa.

57, Viale Fratelli Roselli

57, Viale Fratelli Roselli,Oel,K,H,32x42cm
57, Viale Fratelli Roselli,Oel,K,H,32x42cm

57, 07742, Viale Fratelli Roselli, Öl auf Karton und Holz, 32 x 42 cm. Von der Via Il Prato brauche ich nur durch das große Tor zu gehen, also durch die Porta al Prato, und komme dort auf die Piazza al Prato und in die Viale Fratelli Roselli  (Öl auf Leinwand 40 x 50 cm), wo mein Veranstaltungshotel ist. Beim zweiten Mal fühle ich mich in meiner Orientierung schon sicherer, und ich gehe einen Umweg durch die Via  Bernardo Rucellai und durch die Via Palestro zum Corso Italia, wo ich mir unterwegs in einem Handarbeitsgeschäft schwarze und blaue Nähseide kaufe, einfach aus Freude darüber, hier so ein Geschäft zu finden. (Für das Bild „Porta al Prato“ habe ich im Juni 2015 von der Accademia Il Marzocco die Auszeichnung „Nature, Art, Design“ erhalten.)

57, Via Fratelli Roselli, oil on cardboard and wood, 32 x 42 cm. From the Via il Prato I only had to go through Porta al Prato to get to Piazza al Prato and into Viale Fratelli Roselli (oil on canvas 40x50cm), where my hotel was. The second time I went there, I could orientate easily and so I decided to take a detour through Via Bernardo Rucellai and Via Palestro to the Corso Italia. On the way I bought blue and black sewing silk because of the pure joy of finding this small shop for sewing supply. (For the painting “Porta al Prato” I received the “Nature, Art, Design” award from the Accademia Il Marzocco)

57, Viale Fratelli Roselli, olio su cartoncino e legno, 32 x 42 cm. Dalla Via il Prato basta attraversare la grande porta, Porta al Prato, e arrivo in Piazza al Prato e Viale Fratelli Roselli, dove si trova l’albergo della manifestazione Marzocco. La seconda volta mi sento già molto più sicura nei miei spostamenti e faccio il giro per Via Bernardo Rucellai e Via Palestro fino a Corso Italia, dove in una merceria compro due sigarette di cucirino di seta, una blu, una nera, per la semplice gioia di aver trovato un tale negozio.

 

Per il quadro “Porta al Prato” l’Accademia il Marzocco nel giugno del 2015 mi conferì il premio “Nature, Art, Design”

56, Via il Prato

56, Via Il Prato,Oel,Lw,60x100cm
56, Via Il Prato,Oel,Lw,60x100cm

56, 07726,  Via il Prato, Öl auf Leinwand, 60 x 100 cm. In unserer  Via il Prato gibt es die für die Stadt typischen Renaissancebauten, dazu aber als Besonderheit aus unserem Jahrhundert, gerade gegenüber von unserem Hotel, einen Automaten, aus dem man ein richtiges Menü haben könnte, also alle Gerichte mit Pasta und den unterschiedlichen Soßen. Im nächsten Gebäude, da  ist im Erdgeschoss der Laden eines Geigenbauers, und noch ein paar Häuser weiter eine echte Parkgarage. Das „echt“ ist in Florenz eine Erwähnung wert, denn die Garagen im historischen Zentrum tragen diese Aufschrift oft nur als Attrappe. Also man muss sein Auto dort abstellen und den Schlüssel abgeben, und irgendjemand fährt es aus dem Zentrum irgendwohin, und das Abholen des Autos muss einige Stunden vorher angemeldet werden. Das erlebe ich als vorübergehenden Kontrollverlust, von dem ich mich aber recht  bald wieder erfange. Ich könnte ja diese einfache Geschäftsidee übernehmen und vor meiner Wohnung zuhause ein Schild mit dem Wort Garage anbringen, damit die Touristen gegen entsprechende Bezahlung ihr Auto für die Dauer ihres Stadtbesuchs bei mir abliefern und dann rechtzeitig anrufen, ab wann sie es wieder selber verwenden wollen.

56, Via il Prato, oil on canvas, 60 x 100 cm. In the Via il Prato one can find stereotypical renaissance buildings next to a specialty of our century. Just opposite our hotel was a vending machine where one could get a set meal with different kinds of pasta. In the building next door was a violin maker and further away one could read the sign ´authentic´ garage. Many of these signs within the historic center of Florence are just a fake. These are places where you park your car and give the key to the person in charge. This person takes your car and parks it somewhere. Whenever you want your car back you have to call one hour in advance and you´ll get it back. I call this a temporary loss of control, but the idea is simple and one can make good money with it.

56, Via il Prato, olio su tela, 60 x 100 cm. Nella nostra Via il Prato ci sono edifici rinascimentali tipici per la città, e come particolarità del nostro secolo, direttamente di fronte al nostro albergo una macchinetta che offre un intero menù, cioè tutti i piatti di pasta e vari condimenti. Al pianterreno dell’edificio accanto c’è la bottega di un liutaio e qualche casa più in là un vero garage. Sí, a Firenze va aggiunto il “vero”, perché nel centro storico le insegne “garage” sono solo insegne. Bisogna lasciare la macchina con la chiave, la vettura viene portata fuori dal centro, per riavere la macchina bisogna chiamare ore prima. Lo sento come temporanea perdita di controllo, ma mi riprendo presto. Potrei adottare questa idea e mettere un cartello “garage” sotto casa mia, affinché i turisti lasciassero la loro macchina a pagamento per la durata della loro visita, e avvisassero in tempo per quando fosse loro riservita.

 

55, Frühstück, Corte dei Principi,

55, Frühstück,CorteDeiPrincipi,Oel,Lw,50x70cm
55, Frühstück,CorteDeiPrincipi,Oel,Lw,50x70cm

55, 07731, Frühstücksgeschirr, Corte dei Prinicipi: Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm. An der Haushaltsführung  der beiden männlichen Inhaber, fiel auf, dass sie eine zusammengetragene Sammlung von Geschirr im Einsatz hatten, mit Bedacht darauf, dass keines der Einzelteile ein zweites Mal vorkam. Der Kaffee wurde in Espressokannen gekocht, so wie ich sie bei mir zu Hause verwende, auch die Größe war die gleiche, so dass jeder dritte Gast auf den nächsten Kaffee warten musste. Ich fühlte mich dort wohl, und mir gefiel, wie sie ihren Gästen kein genormtes Standard Frühstück anboten, stattdessen gab es, was im Augenblick des Erscheinens gerade fertig war. Während die aktuellen Gäste aßen, war wieder etwas im Backrohr, und der Herd hatte die Größe von einem mittelgroßen privaten Haushalt, und wer wollte, konnte auch gleich in der Küche Platz nehmen.  Einer unserer Gastgeber erzählte, wie er am Flug der Schwalben erkenne, was für ein Wetter kommt. Für die Dauer unseres Aufenthalts  trafen sein Prognosen jedenfalls zu, und der Regen begann um die Zeit, die er genannt hatte. Ich dachte mir, dort will ich bei meinem nächsten Florenz Aufenthalt unbedingt wieder wohnen, aber das müssen sich schon viele Leute denken, denn seither war es jedes Mal zum gewünschten Zeitpunkt ausgebucht.

55, Breakfast dishes at the Corte dei Prinicipi: oil on canvas, 50x70cm. The two male owners of the café seemed to make a point in collecting all kinds of different dishes for their breakfast dishes. Not a single cup or plate had the same color or form as the other. They made their coffee in the same Italian coffee brewer as I have at home, which slowed down the process of serving breakfast. I immediately felt at ease and I particularly liked the idea of not getting a normed breakfast. They just served what was available. While some of the guests where eating already, the others had to wait for the pastry that was still in the oven. One of our hosts told us that he can forecast the weather only by looking at the sweep of the swallows, which actually was correct for the whole length of our stay. I always wanted to go there again, but whenever I tried to book a room there, they were fully booked.

55, Stoviglie nel Corte dei Principi: olio su tela, 50 x 70 cm. Notai con grande meraviglia che i due proprietari maschi usavano stoviglie di vario tipo e genere, tutti pezzi unici, neanche uno che assomigliasse a un altro. Il caffè veniva preparato in una moka, come la uso anche a casa mia, anche della stessa misura, tanto che ogni terzo ospite doveva aspettare la nuova moka. Io mi ci trovai bene, mi piaceva la colazione insolita, offrivano ciò che era pronto al momento dell’arrivo dell’ospite. Mentre alcuni mangiavano, nel forno si scaldavano nuove cose, la cucina era quella di una casa normale, e chi voleva, poteva mettersi seduto direttamente in cucina. Uno dei proprietari raccontò che era capace di predire il tempo dal volo delle rondini. Per la durata del nostro soggiorno le sue previsioni furono esatte. La pioggia cominciò nel momento che aveva previsto. Pensavo di ritornare lì anche per il mio prossimo soggiorno a Firenze, ma a quanto pare non fui l’unica a pensarla così: da allora fu sempre tutto esaurito nel periodo richiesto.

54, Via il Prato, Corte dei Pricipi,

54, Via ilPrato,Cort Dei Pricipi,Oel,Lw,80x80cm
54, Via ilPrato,Cort Dei Pricipi,Oel,Lw,80x80cm

54, 04605, Via il Prato, Corte dei Principi, Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm. Das Zimmer im „Corte dei Principi“ war erfreulich groß und schön, mit einem ordentlichen Tisch, also auch für längeres Bleiben geeignet.  Bei Tageslicht  freute ich mich zusätzlich über den Blick aus dem Fenster, der auf die verschachtelten Dächer der unterschiedlich hohen Gebäude führt, die mich anregen, im Zeichnen ein Schema daran zu erkennen oder eben gerade kein Schema. Der Blick nach unten führt nur in einen Lichthof, mit so vielen Müllsäcken nebeneinander, wie da nur reingehen, Mülltonnen gibt es auch hier keine. Gerade in Augenhöhe, links von unserem Fenster kann ich die Terrasse sehen, die wir für das Frühstück benutzen dürfen.

54, Via il Prato, Corte dei Principi, oil on canvas, 80 x 80 cm. The room in the “Corte dei Principi was spacious and beautiful with a decent table which was also made for people with longer legs. During daylight I enjoyed the view over the rooftops of the city, which inspired me to detect a certain pattern within the rooftops while painting. When looking down I could see the atrium full of garbage bags. On eye level slightly to the right I noticed the terrace where we used to have breakfast.

54, Via il Prato, Corte dei Principi, olio su tela, 80 x 80 cm. La camera nel” Corte dei Principi” era piacevolmente grande e bella, con un buon tavolo, quindi adatta  anche a un soggiorno più lungo. Alla luce del giorno scopro con gioia la bellissima vista dalla finestra, sopra i tetti degli edifici di varie altezze. Facendo degli schizzi cerco di riconoscere uno schema o magari la mancanza di uno schema. In giù si vede solo il cortile lucernario con tanti sacchi di spazzatura quanti potessero starci. Niente bidoni neanche lì.  Proprio a sinistra della nostra finestra, sullo stesso livello, vedo la terrazza dove possiamo fare colazione.

53, Eingang zum Hotel,

53, Eingang zum Hotel,CorteDeiPrincipi,Oel,Lw,60x80cm
53, Eingang zum Hotel,CorteDeiPrincipi,Oel,Lw,60x80cm

53, 07715, Eingang zum Hotel, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm. Der Eingang zu unserem Hotel in der  Via il Prato befindet sich im 3. Stock. Das ist mir jetzt in Florenz schön bekannt, dass der Name des Hotels erst in einem der oberen Stockwerke des Gebäudes neben einer Tür angeschrieben sein kann, während sich in den anderen Geschossen Hotels mit anderen Namen befinden. Die Vermieter wohnten nicht im selben Gebäude, und ich sollte mich „zehn Minuten vor dem Ankommen“  telefonisch ankündigen. Das ist mir auch schon sehr oft untergekommen, dass ein Einheimischer  erwartet, der Fremde  wäre so hellsichtig, zu wissen, wo genau er sich zehn Minuten später befinden werde.

53, Entrance to the hotel, oil on canvas, 60 x 80 cm. The entrance to our hotel in the Via il Prato was in the third floor. Meanwhile I know that it is common in Florence that the name of the hotel is written next to the door in one of the upper floors. It is possible that there is more than one hotel in the same building. Our landlord didn´t live in the same building so he told us to give him a call 10 minutes before our arrival. I´ve heard this many times before now, and every time I wonder how a stranger should know that they will arrive in exactly 10 minutes.

53, L’ingresso all’albergo, olio su tela, 50 x 70 cm. L’ingresso al nostro albergo in Via il Prato si trova al terzo piano. Ormai so che a Firenze è possibile trovare diversi alberghi nello stesso palazzo, che bisogna cercare il nome giusto accanto alle porte di ogni piano. I proprietari non abitavano nello stesso palazzo e io dovevo avvisare telefonicamente il mio arrivo 10 minuti prima. Anche questo un fatto strano che capita spesso: come fa uno straniero a sapere dove si troverà precisamente fra 10 minuti?

52, Porta al Prato, Firenze,

52, Porta al Prato, Firenze Öel,Lw,50x100cm
52, Porta al Prato, Firenze Öel,Lw,50x100cm

52, 4593, Porta al Prato, Firenze, Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm. Am Tag nach dem  Ankommen habe ich zu Fuß die Wegstrecke zu der Stelle erkundet, wo ich das vorige Mal war, und ich freute mich riesig, zu entdecken, dass unmittelbar nach der  Porta al Prato,(Öl auf Leinwand, 50 x 90 cm, 2015),  von der wir nur wenige Meter entfern wohnen,  auch schon die Via Fratelli Roselli ist, wo ich  erst ein paar Monate davor  war, und mir kam in diesem Augenblick vor, ich würde mich dort schon besonders gut auskennen. Von der Porta al Prato habe ich meinen ersten Eindruck bei Tageslicht später malerisch umgesetzt.

52, Porta al Prato, oil on canvas, 40 x 90 cm. On the day after our arrival I went for a stroll in order to look for the place where I´d been the last time and I was more than happy when I realized that just next to the Porta al Prato where we lived, passes the Via Fratelli Roselli. I´ve been there just some months ago and I therefore remembered the neighborhood. My first impressions of Porta al Prato during daylight inspired me for the painting.

52, Porta al Prato, olio su tela, 40 x 90 cm. Il giorno dopo il nostro arrivo feci a piedi la strada fino al nostro alloggio precedente e fui molto contenta di scoprire che subito dopo la Porta al Prato  , (olio su tela, 50 x 90 cm, 2015), si trovava Via Fratelli Roselli, dove ero stata solo qualche mese prima, e in quel momento mi sembrò tutto molto familiare. La prima impressione della Porta al Prato alla luce del giorno, la dipinsi su tela qualche tempo dopo.

51, Piazza dell Libertà

51, Piazza della Liberta, Öl,Lw, 40x80,cm
51, Piazza della Liberta, Öl,Lw, 40×80,cm

51, 03261, Piazza della Libertà, Öl aus Leinwand, 40 x 80 cm. Bei meinem nächsten Ankommen im April 2013 war das Finden verhältnismäßig leicht,  weil wir bis zur Piazza della Libertà  zügig durchfahren konnten und von dort nach einem leichten Rechtsbogen schon bei der Porta al Prato waren. Wir sind jetzt westlich vom Bahnhof, aber ungefähr auf der gleichen Höhe. Von der Via il Prato, wo wir diesmal unsere Unterkunft haben, kann ich mir wegen des alten Stadttores immerhin zusammenreimen, dass hier einmal eine große Wiese vor der Stadtmauer war. Via il Prato, Öl auf Leinwand, 60 x 100 cm.

51, Piazza della Libertà, oil on canvas, 40 x 80 cm. The next time we went there in April 2013 the navigation was easier. We went to Piazza della Libertà and after a slight turn to the right we were exactly at the Porta al Prato. This time we had our apartment more west from the train station, but at the same height. From the Via il Prato, where we had our apartment I could imagine how the area in front of the old city wall could have looked like.

51, Piazza della Libertà, olio su tela, 40 x 80 cm. Al nostro prossimo arrivo nell’aprile del 2013 fu facile orientarsi, perché non trovammo intralci fino a Piazza della Libertà, e da lì manca poco a Porta al Prato. Siamo a ovest della stazione ora, ma più o meno sulla stessa altezza. Partendo dal nome della strada dove alloggiamo, Via il Prato,  immagino un grandissimo prato davanti a questa Porta della città.

 

50, Piazza della Signoria

50, Piazza della Signoria, Öl,Lw, 50x100cm
50, Piazza della Signoria, Öl,Lw, 50x100cm

50, 04550,  Wieder im Freien übernehme ich Gina von Susanne, spaziere mit ihr über die große  Piazza della Signoria, auf dem unmittelbar gegenüber, links  neben Michelangelos  riesiger David Skulptur  in unscheinbarer Größe  die kleine Statue des Marzocco steht. Weil die Gruppe meiner Entdecker sich „Accademia Il Marzocco“ nennt, habe ich im Vorfeld alles mir Erreichbare über diese Statue nachgelesen, ich weiß jetzt  im Schlaf, dass Donatello sie im Jahr 1420 fertiggestellt hat, dass vor dem Florentiner Rathaus eine Kopie davon steht und das Original im Bargello, im italienischen Nationalmuseum, ist. Der Palazzo della Signoria, das Rathaus von Florenz, unterscheidet sich von anderen Rathäusern, die ich kenne, auch durch die Position der Uhr, die nicht im obersten Turmabschnitt positioniert ist, sondern in der Abschlussebene des  Baukörpers. Am Ende des Platzes rechts setze ich  mich in eines der Cafés, wo ich in meinem Notizblock  mit Hilfe des Plans die Brücken aufzeichne und beschreibe, die ich von den Uffizien aus angeschaut habe. Ich müsste hinter dem Ponte Vecchio auf den Ponte Santa Trinitá geschaut haben, und die nächste Brücke dahinter ist der Ponte alla Carraia.

50, Piazza della Signoria, oil on canvas, 50 x 200 cm. When I got out of the gallery again I take Gina from Susanne and go for a walk with her. We cross Piazza della Signoria, where just opposite Michelangelo’s big David sculpture, another seemingly small statue of Marzocco is. I know every detail about this statue, because the group of artist which honored me with their award call themselves “Accademia Il Mazocco”. The statue was finished in the year 1420 by Dontello and there is a replica of it in front of the town hall of Florence. The original one is in Bargello in the Italian national museum. The Palazzo della Signoria, the town hall of Florence, is easy to distinguish from other town halls because of the positioning of the clock. Instead of putting it into the upper part of the tower, the clock is located in the upper part of the main building. At the end of the big square I sat down at a small café where I tried to sketch the bridges that I looked at from the gallery. With the city map I found out that it must had been Ponte Vecchio, Ponte Santa Trinitá and Ponte alla Caraia which I looked at.

50, Piazza della Signoria, olio su tela, 50 x 100 cm. Fuori all’aperto riprendo Gina da Susanne, attraverso con lei la grande Piazza della Signoria, sulla quale si trova subito a sinistra della grande statua del Davide di Michelangelo, la piccola statua del Marzocco. Siccome il gruppo dei miei scopritori si chiama “Accademia il Marzocco”, avevo fatte delle ricerche sulla statua e ora so che Donatello la finì nel 1420, che il Marzocco davanti al Palazzo della Signoria è una copia e che l’originale si trova nel Bargello, il museo nazionale. Il Palazzo della Signoria, il municipio di Firenze, si differenzia da altri municipi di mia conoscenza anche per la posizione dell’orologio, che non si trova nella parte superiore della torre, ma appena sopra i merletti dell’edificio stesso. In fondo alla piazza mi siedo a un tavolino di un bar, prendo il mio blocco, la pianta della città e faccio degli schizzi dei ponti che avevo visto dagli Uffizi. Secondo me devo aver guardato al ponte Santa Trinità, dopo il Ponte Vecchio e il ponte dopo era il Ponte alla Carraia.

49, Waescheleinen,2

49, Waescheleinen, 2, Öl,Lw,60x80cm
49, Waescheleinen, 2, Öl,Lw,60x80cm

49, 07765, Wäscheleinen, 2, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm. Zuerst gehe ich endlich einmal in die Uffizien, an einem Sonntagmorgen, trotz der beeindruckenden Warteschlange. Solange ich dachte, da stelle ich mich nicht an, da komm ich ja nie rein, war das dann auch wirklich so. Aber jetzt hatte ich das für mich geändert.  Wegen der Überfülle der Werke habe ich mir in Wirklichkeit kein einziges als  einzelnes gemerkt, obwohl mir jedes einzelne von seiner Berühmtheit her als Foto bekannt vorgekommen war. Zwischen den Stockwerken legte ich Pausen ein und schaute zur Erholung des Blicks auf das regelmäßige Hintereinander der Arnobrücken. Ich versuche von diesem oberen Stockwerk der Uffizien aus, die Strecke nachzuvollziehen, die wir am Vortag zurückgelegt hatten. Da hatten wir noch keine der Arnobrücken überquert, weil wir uns nur auf dem Domgelände aufgehalten und das Baptisterium San Giovanni und die Paradiestür genau angeschaut hatten. In den Pochat- Vorlesungen war immer wieder die Sockelfigur vorgekommen, auf der ein Handwerker mit gebeugtem Rücken auf einem Schemel hockend, sich über ein Werkstück beugt, das er mit einem Hammer bearbeitet. Von dieser Sockelfigur ausgehend, erzählte unser Kunstgeschichteprofessor von de Zünften, die im 13. Und im 14. Jahrhundert  in Florenz wirkten.  Im Grunde finde ich das alles spannender als den zusammengetragenen Inhalt eines Museums. und gehe nach einiger Zeit meines Gedankenspiels wieder in einen der dunklen Ausstellungsräume des Museums, mit seinen nachgedunkelten riesigen Portraitdarstellungen, und bin beim Hinausgehen so  richtig erschöpft.

49, Clotheslines, 2, oil on canvas, 60 x 80 cm. First I went into Uffizi Gallery despite the long waiting line in front of it. I always thought that the line is too long to get into the building, but this time I managed it. There were so many paintings in there that I didn´t remember any of them. What I do remember, however, is that I used to look at the bridges over the Arno whenever I made a break in between the floors. From up here I tried to reconstruct the route we´d walked the day before. We didn´t cross the Arno because we´d spent the whole day at the area of the cathedral. In Pochat´s lectures he again and again mentioned a statue of a craftsman with a bent back that works one a workpiece with a hammer. Beginning with this statue, our professor told us about the guilds that acted during the 13th and 14th century in Florence. I have to admit that I find these things far more interesting than a collection of paintings carried together in a museum.

49, Cordo per stendere il bucato, 2, olio su tela, 60 x 80 cm. Prima di tutto vado finalmente negli Uffizi, una domenica mattina, malgrado le code impressionanti. Finché fui convinta che tanto non ce l’avrei fatta a entrare, fu  così. Ma ora le cose erano cambiate. Per l’enorme numero di opere, non mi era rimasto impressa nessuna in particolare, anche se ciascun quadro mi sembrava familiare dalle foto che avevo visto. Tra i vari piani riposavo lo sguardo, dirigendolo verso il regolare susseguirsi dei ponti sull’Arno. Dal piano superiore degli Uffizi cerco di rifare l’itinerario del giorno prima. Non avevamo ancora attraversato l’Arno perchè eravamo rimasti nella zona del Duomo a guardare il Battistero San Giovanni e la Porta del Paradiso. Nelle lezioni del professor Pochat si parlava sempre di una figura nella base, raffigurante un artigiano, accovacciato su uno sgabello che lavorava con un martello. Partendo da quella figura il nostro professore di storia d’arte ci raccontò degli artigiani che lavoravano nella Firenze del tredicesimo e quattordicesimo secolo. In fondo trovo più interessante pensare al passato così che non attraverso il contenuto di un museo, e dopo un po‘ di fantasie ritorno in una delle sale scure del museo con i suoi ritratti giganteschi e uscendo sono proprio esausta.