5,49, Waescheleinen,2

49, Waescheleinen, 2, Öl,Lw,60x80cm
49, Waescheleinen, 2, Öl,Lw,60x80cm, sold

49, 07765, Wäscheleinen, 2, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm. Zuerst gehe ich endlich einmal in die Uffizien, an einem Sonntagmorgen, trotz der beeindruckenden Warteschlange. Solange ich dachte, da stelle ich mich nicht an, da komm ich ja nie rein, war das dann auch wirklich so. Aber jetzt hatte ich das für mich geändert.  Wegen der Überfülle der Werke habe ich mir in Wirklichkeit kein einziges als  einzelnes gemerkt, obwohl mir jedes einzelne von seiner Berühmtheit her als Foto bekannt vorgekommen war. Zwischen den Stockwerken legte ich Pausen ein und schaute zur Erholung des Blicks auf das regelmäßige Hintereinander der Arnobrücken. Ich versuche von diesem oberen Stockwerk der Uffizien aus, die Strecke nachzuvollziehen, die wir am Vortag zurückgelegt hatten. Da hatten wir noch keine der Arnobrücken überquert, weil wir uns nur auf dem Domgelände aufgehalten und das Baptisterium San Giovanni und die Paradiestür genau angeschaut hatten. In den Pochat- Vorlesungen war immer wieder die Sockelfigur vorgekommen, auf der ein Handwerker mit gebeugtem Rücken auf einem Schemel hockend, sich über ein Werkstück beugt, das er mit einem Hammer bearbeitet. Von dieser Sockelfigur ausgehend, erzählte unser Kunstgeschichteprofessor von de Zünften, die im 13. Und im 14. Jahrhundert  in Florenz wirkten.  Im Grunde finde ich das alles spannender als den zusammengetragenen Inhalt eines Museums. und gehe nach einiger Zeit meines Gedankenspiels wieder in einen der dunklen Ausstellungsräume des Museums, mit seinen nachgedunkelten riesigen Portraitdarstellungen, und bin beim Hinausgehen so  richtig erschöpft.

49, Clotheslines, 2, oil on canvas, 60 x 80 cm. First I went into Uffizi Gallery despite the long waiting line in front of it. I always thought that the line is too long to get into the building, but this time I managed it. There were so many paintings in there that I didn´t remember any of them. What I do remember, however, is that I used to look at the bridges over the Arno whenever I made a break in between the floors. From up here I tried to reconstruct the route we´d walked the day before. We didn´t cross the Arno because we´d spent the whole day at the area of the cathedral. In Pochat´s lectures he again and again mentioned a statue of a craftsman with a bent back that works one a workpiece with a hammer. Beginning with this statue, our professor told us about the guilds that acted during the 13th and 14th century in Florence. I have to admit that I find these things far more interesting than a collection of paintings carried together in a museum.

49, Cordo per stendere il bucato, 2, olio su tela, 60 x 80 cm. Prima di tutto vado finalmente negli Uffizi, una domenica mattina, malgrado le code impressionanti. Finché fui convinta che tanto non ce l’avrei fatta a entrare, fu  così. Ma ora le cose erano cambiate. Per l’enorme numero di opere, non mi era rimasto impressa nessuna in particolare, anche se ciascun quadro mi sembrava familiare dalle foto che avevo visto. Tra i vari piani riposavo lo sguardo, dirigendolo verso il regolare susseguirsi dei ponti sull’Arno. Dal piano superiore degli Uffizi cerco di rifare l’itinerario del giorno prima. Non avevamo ancora attraversato l’Arno perchè eravamo rimasti nella zona del Duomo a guardare il Battistero San Giovanni e la Porta del Paradiso. Nelle lezioni del professor Pochat si parlava sempre di una figura nella base, raffigurante un artigiano, accovacciato su uno sgabello che lavorava con un martello. Partendo da quella figura il nostro professore di storia d’arte ci raccontò degli artigiani che lavoravano nella Firenze del tredicesimo e quattordicesimo secolo. In fondo trovo più interessante pensare al passato così che non attraverso il contenuto di un museo, e dopo un po‘ di fantasie ritorno in una delle sale scure del museo con i suoi ritratti giganteschi e uscendo sono proprio esausta.

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