5,15, Piazza dei Miracoli

15, Pisa, Piazza dei MIracoli, Weiterf,aufHistorStoff, Öl,Lw,120x160cm, availabel, 2018,
5,15, Pisa, Piazza dei MIracoli, Weiterf,aufHistorStoff, Öl,Lw,120x160cm, verfügbar, 2018

15, 3321, Piazza die Miracoli, Weiterführung, Bild auf historischem Stoff, Öl auf Leinwand, 120 x 160 cm. Neben der Piazza dei Miracoli, also dort, wo der Schiefe Turm ist, gab es in einer ruhigeren Seitengasse ein gemütliches Café, vor dem ich im Freien saß und Skizzen von eben dieser Gasse und den Häusern gegenüber zeichnete. Über viele Jahre war ich ganz davon abgekommen, Skizzen zu zeichnen, wenn ich irgendwo das erste Mal bin. Von Pisa aber habe ich jetzt einen halben Block voll Skizzen, über die ich im Laufe der Zeit  immer wieder einmal, wenn es mir in den Sinn kommt, Bilder male. Eines davon ist aus der Umgestaltung eines Bildes, das ich im Jahr 2007 begonnen hatte. Es war aus den Farben der Blumen in den Gartenanlagen der Straßburger Parks, von dem ich so lange nicht gewusst hatte, ob es fertig ist oder nicht.  Immer, wenn es mir in den Sinn kam, hatte ich etwas daran weiter verändert, indem ich jede einzelne Farbfläche in eine Hausfassade umbaute, bis irgendwann eine sehr bunte, leuchtende Gasse daraus geworden war, so dicht mit Häusern befüllt, dass, an der Wirklichkeit gemessen, mindestens jedes zweite eigentlich schon keinen Platz darin hatte.

15, Continuation, painting on historical canvas, 120x160cm. Next to the Piazza dei Miracoli where the Leaning Tower is, was a narrow alley with a small café in it. I sat there outside and did some sketches of the buildings on the opposite side of the alley. During the many years that I´ve been painting I stopped doing sketches when being in a place for the first time. I have half a book full of sketches from Pisa which I use as submittals for my paintings. One of the paintings has developed from another painting which I did in the year 2007. I used the colors which were originally flowers and changed them to building fronts. The result was a colorful alley which had way too much building fronts in there.

15, Piazza dei Miracoli, olio su tela, 120 x 160 cm. Accanto alla Piazza dei Miracoli con la Torre Pendente, in una traversa più tranquilla, c’era un bel bar dove mi misi seduta a un tavolino fuori a fare degli schizzi della stradina stessa e delle case di fronte. Per molti anni avevo perso l’abitudine di fare schizzi durante una prima visita. Di Pisa però, ne posseggo mezzo blocco e col passare del tempo, quando me la sento, ci faccio dei quadri. Uno è il risultato della trasformazione di un quadro, iniziato nel 2007. Consisteva dei colori dei giardini pubblici di Strasburgo e per tanto tempo non sapevo se era finito o no. Di tanto in tanto ne avevo cambiato qualcosa trasformando ogni chiazza di colore in una facciata di casa finché a un certo punto era diventato una viuzza rilucente, così piena di case che in realtà per almeno ogni seconda casa non c’era più posto.

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5,14, Pisa, Via Roma

14,Pisa,Via Roma,Oel,Lw,60x80,03269
14,Pisa,Via Roma,Oel,Lw,60×80, sold

14, 03269, Pisa, Via Roma, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm. Am Ende der Via Roma ist genau der Platz mit dem Dom und dem schiefen Turm, wo sich alle Touristen tummelten, ich nehme an, dass es das ganze Jahr über so ist, und mir sind dort die Menschen mit ihren Fotoapparaten auf die Nerven gegangen. Gerade dort würde ich einfach kein Foto machen wollen, und ich habe deswegen ganz eingehend und übertrieben lange die Ruinenreste des „Bagno di Nerone“, die gleich nebenan sind  und auf die kein Mensch schaut, geradezu studiert, als hätte ich den archäologischen Auftrag, dort die Steine zu untersuchen.

14, Pisa, Via Roma, oil on canvas, 50×70 cm. Right at the end of Via Roma is the most iconic place of Pisa. The area around the cathedral and the Leaning Tower of Pisa, is full of tourists. I did not take a single picture there, however, studied the more or less neglected ruins of “Bagno die Nerone” just next to the Leaning Tower as if I was on an archeological mission.

14, Pisa, Via Roma, olio su tela, 50 x 70 cm. In fondo a Via Roma si trova la Piazza con il Duomo e la Torre Pendente, brulicante di turisti. Suppongo che sia così tutto l’anno e a me davano ai nervi quei visitatori con le loro macchine fotografiche. Proprio lì non mi piacerebbe fare una foto e quindi mi concentrai in modo eccessivo sui ruderi del Bagno di Nerone, subito accanto e che nessuno degna di uno sguardo, li studiai come se mi avessero incaricata di analizzarne ogni pietra.

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5,12, Via Trenta

12, ViaTrenta, Öl,K,Holz, 40x50 cm
12, ViaTrenta, Öl,K,Holz, 40×50 cm, sold

12, 4609, Via Trenta, Öl auf Karton und Holz, 40 x 50 cm. Nach dem Mittagessen bin ich allein mit meinem Skizzenblock weggegangen, wieder in Richtung Piazza Solferino. Vor der Brücke geht die Straße leicht bergauf, was meine Orientierung durcheinanderbrachte. Sobald ein Weg bergauf  führt, denke ich mir, ich bewege mich Richtung Norden, aber ich kann in Wirklichkeit nur Richtung Süden gegangen sein, denn unterwegs war die Via Trenta nach rechts, und vom Einblick in diese Gasse  habe ich eine Skizze gezeichnet. Markant  daran waren die Dächer von unten, weil alle Gebäude, die ich gesehen und gezeichnet hatte, kleine Vordächer haben, von denen die Holzverstrebungen von unten deutlich zu sehen sind. Die Fassadenfarben waren fast einheitlich zwischen Gelb und Ocker, und ich habe sie leicht abgebröckelt in Erinnerung. Es besteht aber die Möglichkeit, dass ich mir das nur einbilde. Vom langjährigen täglichen Malen bekommt man wahrscheinlich den Tick, überall mit frischer Farbe darüberstreichen zu wollen.

12, after lunch I again went into the direction of Piazza Solferino to do some sketching.  Just before the bridge the road goes slightly uphill. That´s what confused me, because every time a road goes uphill I genuinely think that I´m going in the direction of north. Since I passed Via Trenta, where I did a sketch, I was sure that I was walking into the direction of south. I remember the distinctive roofs of the buildings, which all had wooden bracings, which could be seen from where I took the sketches. The veneers where all painted in shades of yellow and okra and I remember that in many spots the plaster was crumbling down. Maybe it is only a painter’s tic, but whenever I see something painted somewhere I have the feeling that it needs some renovating and fresh colors.

12, Via Trenta, olio su cartoncino e legno, 36 x 47 cm. Dopo pranzo partii da sola con il mio blocco, di nuovo verso Piazza Solferino. Prima del ponte la strada sale leggermente, il ché mi scombussolò completamente. Appena una strada è in salita, penso di muovermi verso nord, ma in realtà devo essere andata verso sud, perché strada facendo avevo visto Via Trento a destra. Della veduta di questa via feci uno schizzo. Tutte le case che disegnai hanno dei tetti sporgenti, con i travetti di legno bene in vista. I colori delle facciate erano uniformi tra il giallo e l’ocra, mi sembra di ricordarli leggermente sgretolati. Ma è possibile che sia solo una mia impressione. A dipingere ogni giorno per anni, probabilmente mi è venuto il tick di voler ridipingere tutto di fresco.

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5,11, Puppenküche

05,11, Puppenküche, Öl,K,H,42x52cm, available, 2018
05,11, Puppenküche, Öl,K,H,42x52cm, verfügbar, 2018

11, Puppenküche, Öl auf Karton und Holz, 42 x 52 cm. So schön die Küche war, die Töpfe bildeten einen recht auffallenden Kontrast dazu. Von unseren Vorgängern hatte es offenbar schon lange keiner mehr für nötig befunden, diese ordentlich abzuwaschen. Weil wir das jetzt als Vorarbeit zum Kochen erledigten und alle Töpfe dann innen und außen wie nagelneu blinkten, war  dieses Phänomen dann das Hauptthema, und zum Essen wurden es dann nur Mangold mit Kartoffeln und frischem Brot.

11, Doll´s kitchen, oil on cardboard and wood, 42x52cm. Although the kitchen looked quite nice, we couldn´t find any clean pots. It looked like many of them have not been cleaned for ages. It seemed like many of our predecessors didn´t mind cleaning them. Since it took us some time to clean all the pots it was the main discussion topic while we ate mangold with potatoes and fresh bread.

11, Cucina della Bambola, olio su cartoncino e legno, 42 x 52 cm.

Per quanto fosse bella la cucina, le pentole erano in netto contrasto. Dei precedenti affittuari nessuno avrà sentito il bisogno di lavarle per bene. Ci mettemmo al lavoro finché le pentole brillarono dentro e fuori. Per il pranzo poi ci dovemmo accontentare di bietole con patate e pane fresco.

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5,10, Via della Sapienza

05,10,Via della Sapienza, Öl,K,H,42x52cm, available, 2018
05,10,Via della Sapienza, Öl,K,H,42x52cm, verfügbar, 2018

10, 07716, Via della Sapienza, Öl auf Karton und Holz, 42 x 52 cm. In der Mittagszeit spazierte ich durch die Via Alessandro Volta,  die Via Santa Maria überquerend, wo wir am Vormittag auf dem Gemüsemarkt in unserer Nähe, einfach nur nach Farben eingekauft hatten, weil alles so schön bunt ausgesehen hatte, um jetzt noch etwas zu finden, das sich als Hauptgang eignen würde. Da bin ich dann irgendwie in die  „Via della  Sapienza“,  also in die  „Straße der Weisheit“ geraten, eine der die „Facoltà di lettere e filosofia“  umgebenden Straßen. Da würde ich studiert haben, falls ich hier aufgewachsen wäre, stellte ich mir vor. Ich schaue mir in jeder Stadt, in der es eine Uni gibt, sehr gerne an, wo sich das Institut befindet, in dem die Leute hier ihre Literatur studieren. Es ist schon ein paarmal vorgekommen, dass ich in einer Stadt genau neben der Fakultät für Literatur gewohnt habe, ohne es beim Buchen vorher gewusst zu haben. Über so etwas kann ich mich so richtig freuen. Die Marktstände waren jetzt aber alle abgebaut oder zugedeckt.  Auf dem Weg zurück war gerade die Frau, die den kleinen Laden an der Ecke der Via Drina zur Via Roma  hatte, dabei, ihre Rollläden herunterzulassen. Sie war dann so freundlich, mir noch schnell ein Brot zu verkaufen.

10,  during midday we strolled through Via Alessandro, crossing Via Santa Maria, where we bought the vegetables for dinner. We were carried away by the colors and only chose by looking at the colors, so we had to go there again and get some ingredients for our main dish. From there I somehow got into “Via della Sapienza”, the street of wisdom. It´s one of the streets close to the “Facoltá di lettere e filosofia”. I imagine that I would have studied there, if I was born in Pisa. Whenever I go to cities with universities, I go there and walk around the building. It happened quite often that I booked an apartment, not knowing that it is just around the corner of the University of the City. Things like these put a smile on my face. When I reached the market place, all the stalls had already been covered up and deserted. On my way back, I just saw a woman closing the shutters of her shop, on the corner of Via Drina. She was as friendly as to sell me some bread before she closed her shop.

10, Via della Sapienza, olio su cartone e legno, 42 x 52 cm. Intorno a mezzogiorno camminavo lungo Via Alessandro Volta, attraversando Via Santa Maria, dove la mattina avevamo comprato verdure secondo i colori che ci piacevano, per trovare qualcosa che potesse servire come piatto forte insieme alle verdure. Così capitai in Via della Sapienza, una strada che gira intorno alla Facoltà di lettere e filosofia. Ecco dove avrei studiato se fossi cresciuta a Pisa, pensai. In ogni città che vanta un’università, mi piace guardare l’istituto dove la gente studia la propria letteratura. Già diverse volte mi trovai in un alloggio vicino alla facoltà di lettere senza averlo saputo al momento della prenotazione. Sono attimi di grande gioia. Ma intanto le bancherelle erano tutte chiuse. Ritornando a casa vidi la donna del negozietto all’angolo di Via Drina e Via Roma chiudere le serrande. Fu così gentile da vendermi un filone di pane.

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5,09, Pisa, Via Guglielmo Oberdan

09,Pisa,Via Giulielmo Oberdan, Öl, Lw,80x100cm
09, Pisa,Via Giulielmo Oberdan, Öl, Lw,80x100cm, sold

09, 04547, Pisa, Via Giuglielmo Oberdan, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm. Aber die allererste Skizze in meinem neuen Block habe ich, nur wegen des klassisch einfachen Schemas einer südlichen Gasse, von der „Via Giuglielmo Oberdan“ gezeichnet, die ganz in der Nähe von unserer Via Roma ist. Bei uns in Österreich hätten die Leute vermutlich spätestens nach dem Ende des Ersten Weltkrieges den Straßennamen geändert, aber in italienischen Städten habe ich diesen Namen schon oft gelesen. Das war der erste „Held“, der auf Kaiser Franz Josef ein Attentat verübt hatte, das aber missglückt war, und er ist offenbar in der Folge trotzdem als einer der Vorreiter zur Befreiung Italiens aus der Habsburger  Monarchie anerkannt geblieben.

09,  but the very first sketch which I did in Italy was a study on the simple classical schema of the Mediterranean street, “Via Giuglielmo Oberdan”, which is close to Via Roma where our apartment was. In Austria the name of the street would have been changed after WW I, but here in Italy I´d read the name many times before. He was the first so called ´hero´, who made an attempt on the life of Kaiser Franz Josef. Although he was not successful he was one of the pioneers in the Italians liberation from the Hapsburgs monarchy.

09, Pisa, Via Gulielmo Obean, olio su tela, 80 x 100 cm. Il primissimo schizzo sul mio blocco però, lo feci a causa dello schema classico di una viuzza meridionale, Via Guglielmo Oberdan, che si trova abbastanza vicino alla nostra Via Roma. Da noi in Austria ne avrebbero sicuramente cambiato il nome subito dopo la seconda guerra mondiale, ma in città italiane si legge spesso questo nome. Fu il primo “eroe” a tentare di uccidere l’imperatore Francesco Giuseppe. Pur non essendo riuscito nel suo intento, è tuttora considerato un apripista per la liberazione dell’Italia dal regno asburgico.

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05,08, Ponte Di Mezzo,

08,Ponte Di Mezzo, Öl,Lw,,60x60cm
08,Ponte Di Mezzo, Öl,Lw,60x60cm, sold

08, 03277, Ponte di Mezzo, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm. Ich schaute vom selben Standort, also immer noch in der Nähe der Piazza Solferino auf die gegenüberliegenden Gebäude entlang des Kai, wie diese aus der Ferne bei Tageslicht aussahen und habe von dort mehrere Skizzen gezeichnet.  Eines der ersten Bilder, die ich nach Pisa ausgeführt habe, war das mit dem Ponte di Mezzo.  An dem Namen der Brücke finde ich auch bemerkenswert, dass sie nach dem „Conte Ugolino“ benannt ist, der den Beinamen „di Mezzo“ hatte. Ob also diese Brücke genau in der Mitte von Pisa ist, was der Beiname in der Übersetzung, neben anderen Möglichkeiten, auch bedeutet, ist nicht sicher. In jedem Fall handelt es sich um eine zentrale Brücke, die die Piazza XX Settembre mit dem nördlichen Teil des Stadtzentrums zur Piazza Garibaldi verbindet. Von unserem Quartier aus bin ich bei Tageslicht zur nächsten Brücke spaziert. Ich hatte meinen Skizzenblock dabei und stand auf der „Ponte Solferino“, um von dort aus die anderen Brücken zu skizzieren. Der Arno macht genau hinter dem „Ponte di Mezzo“  einen Knick, und man sieht deshalb in der Ferne die Gebäude am Flussufer so gerade vor sich, als endete der Fluss unmittelbar vor diesen Häusern. Das finde ich an Pisa besonders markant, und das Bild, das ich später davon malte, war auch das erste meiner Bilder von Pisa. Auf meinem zweiten Bild vom „Ponte di Mezzo“ habe ich den Knick des Flusslaufes weggelassen.

08, Ponte di Mezzo, oil on canvas, 60×60 cm. From the same point of view, close to the Piazza Solferino. I looked into the direction of the buildings opposite the pier. I did some sketches of the buildings at daylight. One of the first paintings that I worked on after my trip to Pisa was the one with Ponte di Mezzo.  What I found quite remarkable about the bridge, which is named after the “Conte Ugolino”, is the addition “di Mezzo”. Whether this bridge really is exactly in the center of Pisa, which would be a possible translation, or if something different is meant by “di Mezzo” is unclear. In any case it is a centrally located bridge that connects the Piazza XX Settembre with the northerly part of the city center Piazza Garibaldi. Starting at our accommodation I took a stroll to “Ponte Solferino in order to do some sketched during daylight. Exactly after “Ponte di Mezzo” the path of the river Arno slightly turns and one can see the buildings on the sides of the river directly in front of oneself. It looks like the river ends right in front of the houses. This is a picture of Pisa I find particularly distinctive. I used the sketch as the basis for my first painting which I did after the trip to Pisa. Within the second painting which I created from the basis of these sketches from “Ponte die Mezzo I simply left out the bend in the river.

08, Ponte di Mezzo, olio su tela, 60 x 60 cm. Guardavo dallo stesso punto, sempre in vicinanza di piazza Solferino, gli edifici lungo la riva opposta, per vederne l’effetto alla luce del giorno, e feci diversi schizzi. Uno dei primi quadri post Pisa, era quello del Ponte di Mezzo, ( olio su tela, 60 x 6o cm, 2013.)Trovo interessante il fatto che il ponte abbia preso nome del Conte Ugolino, chiamato anche „di Mezzo“. Se il ponte si trovi proprio in mezzo a Pisa, come indicherebbe un’altra interpretazione del nome, non è sicuro. Comunque si tratta di un ponte centrale che congiunge  Piazza XX Settembre alla parte settentrionale del centro verso Piazza Garibaldi. Partendo dal nostro alloggio mi diressi verso il prossimo ponte. Avevo il mio blocco da disegno e ero sul Ponte Solferino per fare degli schizzi degli altri ponti. Proprio dopo il Ponte di Mezzo, l’Arno fa una svolta e quindi, in lontananza, si vedono gli edifici lungo il fiume così diritti, come se il fiume finisse direttamente davanti a quei palazzi: una caratteristica di Pisa, secondo me, e il quadro che ne dipinsi più tardi, fu il primo dei miei quadri pisani. Sul secondo quadro del Ponte di Mezzo ho omesso la svolta del fiume.

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5,06, Frühstück auf der Terrasse,

06, Frühstück auf der Terrasse,Öl,Lw, 50x100 cm
06, Frühstück auf der Terrasse,Öl,Lw, 50×100 cm, sold

06, 03265, Frühstück auf der Terrasse, Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm. Bei einem Frühstück auf der Terrasse verhinderte ich weitere Zusammentreffen, indem  ich vor unsere Terrassentür den vorhandenen Couchtisch mit der Platte als Schild nach  außen drehte,  und Gina musste drinnen bleiben. Was es bedeutet, dass die Schildkröten immer gerade auf mich zukamen, weiß ich nicht, aber es machte mir Angst. Es war eine große Schildkröte mit vielen Jungen. Keine Ahnung, was die dauernd von mir wollten. In jedem Fall haben sie auch unmittelbar neben meinem Sessel, auf dem ich saß, einfach hin markiert. Unsere Vermieterin, der ich das erzählte, fand das sehr lustig, aber sie gab mir keinen Verhaltenstipp, was ich tun müsste, damit die Schildkröten mir einfach auswichen.  Auf andere Benützer der Terrasse, reagierten sie nämlich überhaupt nicht. Ich würde mich das nächste Mal wieder genauso darüber aufregen, weil ich nach wie vor nicht weiß, ob die Schildkröten mir etwas antun wollen. Am Nachmittag kam noch ein kleiner Zwischenfall dazu. Einer der Kakteen war angefressen worden, und der Verdacht war auf Gina gefallen, und ich war beim nächsten Frühstück richtig froh über die zufällige gemeinsame Beobachtung, wie die große Schildkröte an dem Kaktus knabberte.

06, Breakfast on the terrace, oil on canvas, 50 x 100 cm. Gina had to stay inside the house and during our breakfast on the terrace, I could prevent further encounters by using the coffee table as a barrier. I couldn’t find out the reason why the turtle always went straight into my direction, but it scared me right away. It was a big turtle with many children. I have no idea what she wanted from me. Anyway she used to pee right next to my chair. Our host was quite amused by my stories, however, since I was the only person who had problems with the turtles she couldn´t give me any advice on how to avoid unwanted encounters with the turtles. From that moment on I was devastated by the idea that the turtles could attack again. In the afternoon the action continued. A piece of cactus was eaten off and Gina was accused of the infamous action. The next morning, I felt relieved when our host and I observed the oldest turtle delightfully nibbling on the cactus.

06, Colazione in Terrazza, olio su tela, 50 x 100 cm. Durante una Colazione in Terrazza evitai ulteriori incontri mettendo davanti alla nostra portafinestra il tavolino del soggiorno, con il piano come scudo inclinato verso l’esterno, e Gina doveva rimanere dentro. Cosa significasse che le tartarughe venivano sempre proprio verso di me, non lo so, ma mi mettevano paura. Una tartaruga grande con tante tartarughine. Chissà che cosa volevano da me. Comunque marcavano anche direttamente accanto alla sedia dove ero seduta. La nostra padrona di casa a cui lo raccontai, lo trovò divertente, ma non mi diede consigli su come comportarmi affinché le tartarughe mi evitassero. Agli altri ospiti in terrazza non reagivano proprio. E io mi sarei agitata di nuovo perché non sapevo ancora se le tartarughe mi volevano fare del male. Il pomeriggio ci fu un altro piccolo incidente. Uno dei cactus era stato mordicchiato e il sospetto era cascato su Gina. Durante la colazione del giorno successivo vidi con grande sollievo la tartaruga grande mordicchiare il cactus.

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5,05,Pisa,Tartaruga, Öl,Lw, 50x50cm

05,Pisa,Tartaruga,Oel,Lw,50x50 cm
05,Pisa,Tartaruga,Oel,Lw,50×50 cm, sold

05, Pisa, Tartaruga, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm. Nach ihnen habe ich eines meiner Bilder später Pisa, Tartaruga genannt, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm, 2014. Ich war etwas angespannt, weil ich ja nicht wissen konnte, wie die Begegnungen ablaufen würden. Aber auch ich selber weiß nicht so recht, wie ich auf Schildkröten zu reagieren habe. Ich sollte meinen Hund einfach von der Leine lassen, dann würden wir schon sehen, was kommt. Bellen und hinterher hetzen, bis die gepanzerten Wesen die Richtung wechselten, und ich nahm meinen Hund auf seiner Flucht wieder an die Leine und brachte ihn in den Innenraum.

05, the painting Pisa, Tartaruga was named after them. Oil on canvas, 50x50cm, 2014. I felt a tension inside me, because I didn´t know how the encounter would turn out. I didn´t know how to react to the turtles. I unleashed my dog to see how it would react. After a loud bark and a short chase the turtles changed direction and I had to take my dog on the leash again and take him inside, in a safe place.

05. Da loro ha preso nome uno dei miei quadri:  Pisa, Tartaruga, olio su tela, 50 x 50 cm, 2014. Ero un po‘ tesa perché non sapevo come si sarebbero svolti gli incontri cane – tartarughe. Ma non sapevo neanch’io come reagire alle tartarughe. Forse dovevo staccare dal guinzaglio il mio cane e vedere cosa succedeva.  Abbaiare e rincorrere finché gli esseri corazzati cambiarono direzione, allora ripresi al guinzaglio il mio cane in fuga e lo portai in camera.

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5,02 – Denso

02,Denso,dichtOel,Lw,100x100,04542
02,Denso,dichtOel,Lw,100×100, sold

02, Denso, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm. Die erlaubte Fahrtrichtung führte uns zunächst in die auch nachts sehr belebte Via Santa Maria. Von dort aus sollten wir uns telefonisch ankündigen. Es handelte  sich um eine lange Straße mit einem leichten Rechtsbogen nach einem halben Kilometer, und auf der ganzen Länge löste eine Halteverbotstafel die nächste  ab. Dazwischen waren spitze Plastikhütchen aufgestellt, wie nach frischer Bodenmarkierung.  Wir  blieben trotzdem irgendwo stehen. Eine ältere Frau nahm uns in Empfang und sagte, wir könnten trotz Verbot hier parken. Unsere Vermieterin konnte sie aber nicht sein, weil der Straßenname nicht passte. Wir hätten woanders schon ein Zimmer reserviert, sagte ich, worauf sie uns mit Handbewegungen wie zum Hühner verscheuchen von diesem Platz verwies.  Beim eiligen Wegfahren fuhr ich nach vorne über das Plastikhütchen. Das hatte ich vergessen, und vom Fahrersitz aus nicht gesehen. Jetzt  musste ich wieder anhalten und aussteigen. Ich stellte das von mir umgeworfene Hütchen, das einen Riss und ein kleines Loch abbekommen hatte, wieder aufrecht hinter das Auto. Die Frau kam wieder aus dem Haus geschossen, verstärkte ihre  Verscheuchungsbewegungen und rief „via, via!“ dazu, und ich brauste ein paar Meter weiter. Vor einer kleinen Pizzeria, wo auch Halteverbot  war, hielten wir zum Telefonieren und sollten jetzt genau dort warten. Dass die Via Santa Maria für alle Besucher der Stadt Pisa so etwas wie die Hauptstraße ist, weil sie in der Gegenrichtung unserer Fahrt direkt zum Schiefen Turm führt, verstand ich erst am nächsten Morgen.

02, Denso, the direction of traffic led us into Via Santa Maria, a busy street even at night. From here we should announce our arrival telephonically. It is a long road, which slightly turns right after about half a kilometer. Both sides of the street are plastered with stopping restriction signs. Between the signs they placed traffic cones, as if the road marks were freshly re-striped. We turned a blind eye to the signs and parked somewhere. An elderly woman received us and told us that we could park here. When we told her that we already have a reservation in another apartment she shooed us away gesticulating wildly. On the run, I forgot about the traffic cones and knocked down one of them. When I got out of the car to replace the battered cone, the lady stormed out of the house screaming “via, via!” making her standpoint clear. I jumped into the car and rushed away. In front of a small pizzeria we stopped, again ignoring the restriction, to phone our host. She told us to stay where we are and wait for her. Only the next day I realized that Via Santa Maria is more or less the main road for tourists, directly leading to the Leaning Tower of Pisa.

02, Denso. Seguendo il senso unico capitammo in Via Santa Maria, molto frequentata anche di notte. Da lì avremmo dovuto avvisare telefonicamente il nostro imminente arrivo. Era una strada lunga, dopo 500 m leggermente curvata a destra, con un divieto di sosta dopo l’altro. Tra i divieti si trovavano dei birilli a cono di plastica come per indicare una segnaletica fresca. A un certo punto ci fermammo lo stesso. Una vecchietta ci salutò calorosamente, dicendo di lasciare la macchina pure nel divieto. Ma non poteva essere la nostra padrona di casa perché il nome della strada non era quello giusto. „Abbiamo già prenotato una stanza“, le dissi, al ché ci cacciò via come se fossimo delle galline. Partendo in fretta, passai sopra un birillo; me ne ero completamente scordata e dal posto di guida non lo avevo visto. Quindi dovetti rifermarmi e scendere. Rimisi in piedi il birillo leggermente deformato dietro la mia macchina. La vecchietta riuscì dal portone, sventolando ancora di più le mani e gridando „via, via!“, e io mi precipitai qualche metro più in là. Davanti a una piccola pizzeria, sempre nel divieto di sosta, ci fermammo a telefonare e avremmo dovuto aspettare proprio lì. Che Via Santa Maria fosse una specie di strada principale per tutti i turisti in quanto, nella direzione opposta, portava direttamente alla Torre Pendente, lo capii solo la mattina dopo.

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