Farbiges Warten, Band7, Inhalt

Autor: ingrid

  • klkpl,15, Multizentral, klkpl,2004

    klkpl-15,

    klkpl,15, Multizentral, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, 2003. Den Bildtitel habe ich gewählt, weil es durch die vielen Eingänge und Fenster kein eigentliches Zentrum gibt, was dem Harmonieprinzip zuwiderlaufen müsste, weil der Blick des Betrachters nervös darauf herumirrt. Auf eine reale Situation übertragen, wüsste man nicht, welchen Eingang nehmen. Der Eindruck eines zusammengehörigen Gebildes entsteht aber durch die einheitliche Farbe des Hintergrunds.

  • klkpl,14, Bodenständige Stadt

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    klkpl,14, Bodenständige Stadt, Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm, Oktober 2002. Ein dunkelbrauner Bildgrund scheint in der zeitgenössischen Malerei nicht besonders beliebt zu sein. (vgl. Bild 24) Auch bei mir war er das lange nicht, wie mir auffiel, als ich auf meine Farbtuben schaute und nur noch die dunkelbraunen übrig hatte. Ein pragmatischer Grund, aus dem ich meine Häuser baue.

  • klkpl,13, Das Fest

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    klkpl,13, Das Fest, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, Dezember 2003. In der Erwartung, dass sich etwas Unerwartetes ereignet, gehen die Leute auf ein Fest. Ich auch. Das Fest, vor dem ich dieses Bild gemalt habe, war eine Hochzeit, und es ist nichts Unerwartetes passiert.

  • klkpl,12, Neuerfindung des Rades

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    klkpl,12, Neuerfindung des Rades, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm.  In der Hoffnung auf neuen Antrieb muss ich manchmal auf runde Formen ausweichen. Dass dabei so etwas ähnliches wie ein Rad herauskommt, ist rein zufällig, und der Bogen der Lenkstange wäre als Vorlage für ein neu zu bauendes Fahrrad denkbar.

  • klkpl-11, Blätterformation auf Gelb

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    klkpl,11, Blätterformation auf Gelb, Öl auf Leinwand, 50 x 100 cm, Jänner 2004: Das Malen hat im eigentlichen und im übertragenen Sinn mit Transportieren zu tun. Seit Jahresbeginn 2004 hatte ich mehrere Ausstellungen, die sich zum Teil überlagerten. Um das viele Tragen und Transportieren auszugleichen, malte ich dieses leichte Bild, das nichts zu transportieren braucht.

  • klkpl,10, Bewegte Stadt

    klkpl-10,

    klkpl,10, Bewegte Stadt, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm, Dezember 2003. Um das Auge von den karierten Bildern etwas ausruhen zu lassen, erschien es mir am besten, ein möglichst helles Bild zu malen, auf dem eine Stadtsilhouette erkennbar ist. Meine früheren Treppen kürzte ich mit schrägen Strichen ab, einen nach abwärts, einen nach aufwärts: mögliche Bewegungsrichtungen auf einer Treppe.

  • klkpl,09, Antennenstadt

    klkpl-09,

    klkpl,09, Öl auf Leinwand, 180 x 220 cm. Es ist mein erstes großformatiges Bild, gemalt im Juli 2002. Das Motiv ist Bolsena, mein gleichnamiges Vorläuferbild nur 40 x 50 cm klein. Während ich Skizze und Bilder wegen des gekrümmten Schornsteins gezeichnet und gemalt habe, den ich aus den Bildern in Rosarot herausleuchten lasse, um den Zukunftsaspekt leichter erkennbar zu machen, ist mir von Betrachtern gesagt worden, das Bild gefalle ihnen, sie fänden es nur schade, dass dieser rosarote Schornstein da drauf wäre. Der Geschmackswandel ist ein Prozess, der lässt sich nicht abkürzen.

  • klkpl,08, Glückspölsterchen

    klkpl-08,

    Glückspölsterchen, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm. November 2002. Das Bild ist die vereinfachte Fortsetzung meines gleichnamigen früheren Bildes, welches ein Versuch war, eine besonders angenehme Phase als Pölsterchen zu speichern, und ist gleichzeitig eine Vorstudie zu „kariert gepolstert“.

  • klkpl,07, Brauner Skorpion

    klkpl-07,

    klkpl,07, Der braune Skorpion, Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm, Oktober 2002. Mein malerischer Einstieg in die Thematik der Tierwelt liegt elf Jahre zurück. Da bekam ich den Auftrag, die „gelbe Kuh“ von Franz Marc im halben Originalformat zu kopieren. Als freie Fortführung habe ich meinen braunen Skorpion entwickelt. Wobei die besondere Schwierigkeit darin bestand, dass ich schon oft eine wirkliche Kuh, bisher aber noch nie einen echten Skorpion gesehen habe.

  • klkpl,06, Entree, kleinkariert plus

    klkpl-06,

    klkpl,06, Entree, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm, Jänner bis März 2004. Aus heutiger Sicht kann ich behaupten, dass eigentlich alle meine früheren Treppenbilder Vorarbeiten zu meiner karierten Phase waren. Zu Übungszwecken habe ich mich mit diesem Bild zu Anfang dieses Jahres wieder in die Zeit davor zurückversetzt.