Farbiges Warten, Band7, Inhalt

Autor: ingrid

  • fwbd1,03,Innenraum mit Bodenfliesenfw

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    fwbd1,03, Innenraum mit Bodenfliesen

    fwbd1,03, Innenraum mit Bodenfliesen, Öl auf Karton, 40 x 50 cm, September 2003. In meiner „karierten Phase“ -vgl. kleinkariert plus – Katalog- hatte ich Lust, meinen gewölbten Innenraum mit Fliesen zu karieren. Das Verb „karieren“ wird so selten verwendet, dass ich mir schon eingebildet hatte, die Erfinderin zu sein. Bin ich aber nicht. In der Erklärung des Duden bedeutet es „mit Würfelzeichnung mustern“. Da es sich bei meinen Bodenfliesen aber um keine Würfelzeichnung handelt, weil ich die einzelnen Fliesen für die Perspektive hinten verkürze, ergeben sich lauter Trapeze, und ich führe hiermit für diesen Vorgang das Zeitwort „trapezieren“ ein.

    fwbd,1,03, Interior With Tiles. Oil on cardboard, 40 cm by 50 cm, September 2003. During my “chequered phase” -see kleinkariert plus – catalogue- I felt like chequering my arches with tiles. The verb ‘chequer’ is used so rarely that I took myself as the creator of it. However I am not. The definition in the Collins English Dictionary says: ‘to mark off with alternating squares of colour’. Since my tiles are not squares but trapeziums I am establishing the verb ‘to trapeze’ here.

    fwbd1,03, Spazio interno con mattonelle:olio su cartone, 40 x 50 cm, settembre 2003. Nella mia fase “a quadretti” -vedi il catalogo kleinkariert plus-, avevo voglia di quadrettare il mio spazio interno a volta con mattonelle. Il verbo „quadrettare“ si usa così poco che avevo già pensato di essere io l´inventrice. Ma non lo sono. Nella spiegazione del dizionario tedesco Duden significa „decorare con disegni a quadri”. Siccome però con le mie mattonelle non si tratta di un disegno di quadri, perché accorciai le mattonelle per la perspettiva in fondo, ne risultano tutti trapezi, per cui introduco per questo processo il verbo “trapezzare”.

  • fwbd1,02,Im Café

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    fwbd1,02, Im Café, Öl auf Karton, 60 x 80 cm, März 2000. Ein Bild von einem Innenraum geht auf eine Skizze zurück, die ich im früheren Café Belvedere gezeichnet habe, wo mir von einem bestimmten Tisch aus der Einblick in unterschiedliche gewölbte Räume möglich war. Das hat mir gut gefallen, auch die Tische mit den geschwungenen Beinen, von denen ich einen auf diesem Bild zitiere. Der zweite Tisch in ovaler Form, mit geraden Beinen steht in meinem Atelier. Dieser kommt sehr oft auf meinen Miniaturen vor. Ich habe ihn 1988 auf einem Flohmarkt bei der Grazer Herz Jesu Kirche erworben, ihn bisher sieben Mal übersiedelt, er ist ganz leicht zu tragen.

    fwb1,02, In the Café, oil on cardboard, 65 by 85 cm, March 2000. This painting of an interior is based on a sketch that I drew in the former Café Belvedere. I was seated at a table from which I had a view into different arched rooms. I liked the view and also the tables with the curved legs, one of which I am citing in the painting. The second oval-shaped table with straight legs is in my studio and it often appears in my miniatures. I bought it at a flea market next to the Church of the Sacred Heart and have moved house with it seven times so far; it is not a heavy piece of furniture.

    fwbd1,02, Al Café:olio su cartone, 60 x 80 cm, marzo 2000. Un quadro di uno spazio interno risale a uno schizzo che disegnai nel antico „Café Belvedere“, dove da un tavolo potevo vedere differenti vani a volta. Questo mi è piaciuto molto, anche i tavoli con le gambe arcuate, di cui sto citando uno su questo quadro. Il secondo tavolo di forma ovale con gambe diritte si trova nel mio studio. Esso si trova molto spesso sulle mie miniature. L´ho acquistato nel 1988 a un mercato delle pulci vicino alla chiesa Herz Jesu di Graz, l´ho trasferito finora sette volte, è molto leggero e facile da portare.

  • fwbd1,01,Mein Innenraum

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    fwbd1,01, Mein Innenraum, Öl auf Karton, 30 x 40 cm, August 2004. In dem Zeitraum zwischen 2002 und 2004 habe ich mich physisch zwar oft im Freien befunden, doch war ich drinnen wie draußen mit meinem Innenraum befasst. Auf diesem Bild ist der Innenraum dargestellt, wie ich ihn gerne hätte: ein aufgeräumter Tisch vor einer Bücherwand, auf dem leeren Stuhl könnte ich schon sitzen. Aber in dem Bewusstsein, jederzeit hinausgehen zu können durch den Flur, auf den das Licht hereinleuchtet.

    fwbd1,01, My Interior: Oil on cardboard, 30 cm by 40 cm, August 2004. Though, between 2002 and 2004, I spent a lot of time in the open I was both inside and outside concerned with my interior. This painting represents the interior the way I would like to have it: a tidied up table in front of a wall of books and I could sit down on the empty chair and leave through the bright hall.

    fwbd1,01, Il mio spazio interno: olio su cartone, 30 x 40 cm, agosto 2004. E` vero che nel periodo fra 2002 e 2004 mi sono trovata fisicamente molto spesso all´aperto, ma dentro come fuori mi sono occupata del mio spazio interno. Su questo quadro si vede lo spazio interno come mi piacerebbe: un tavolo in ordine davanti a uno scaffale di libri, sulla sedia vuota ci potrei essere seduta io. Ma con la coscienza di poter uscire in qualsiasi momento per il corridoio, sul quale entra la luce

  • fwbd1-bilder-uebersicht

    cover-fwbd1,
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    fwbd1,03, Innenraum mit Bodenfliesen
    fwbd1,04, Aussenraum
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    fwbd1,06,
    fwbd1,07,
    fwbd1,08, Dorfkomplex mit Schornsteinen
    fwbd1,09, Einladung ins Blaue
    fwbd1,10, Blauer Eingang auf Türkisem Grund
    fwbd1,11, Treppe auf Blau
    fwbd1,12, Anpassungsenergiedepot
    fwbd1,13, GarderobeAufgeloest
    fwbd1,14, Ton klingt, Bild schaut
    fwbd1,15, Weiterführung
    fwbd1,16, Freitreppe
    fwbd1,17, Franziskanerplatz
    fwbd1,18, Quergasse
    fwbd1,19, Via del Fiume
    fwbd1,20, Stillleben auf Gelb
    fwbd1,21,BuntesBlau
    fwbd1,22,
    fwbd1,23, EinBergdorf
    fwbd1,24, Aufzeichnungen
    fwbd1,25,
    fwbd1,26,RoteWendeltreppe
    fwbd1,27,Mauerreste
    fwbd1,28,Kalsbkopf
    fwbd1,29,Lorbeer
    fwbd1,30,Bilder einer Ausstellung
  • klkpl,22, Fenster

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    klkpl,22, Fenster, Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm, September 2003. Bei der Aussendung meines Sponsorenbriefes im Vorjahr ist es mir passiert, dass ich ihn auch an andere Maler geschickt habe. Was ich zunächst nicht so schlimm fand, weil mir die anderen Maler manchmal auch etwas schicken. Mit meinem ersten Satz, dass der Präsident der Biennale Florenz „begeistert war, im Internet meine Bilder zu sehen“, habe ich Anstoß erregt. Dabei wollte ich damit wirklich nicht sagen, dass er von den Bildern anderer Maler nicht begeistert war.

  • klkpl,21, Senkrecht

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    klkpl,21, Senkrecht,  Öl auf Leinwand, Öl auf Leinwand, 60 x 60 cm, Oktober 2003. Bevor dieses Bild entstand, habe ich mehrere Bilder mit Details der Burgruine Gösting gemalt. Auf diesem abschließenden Bild sind nur noch für mich die Ruinenreste erkennbar.

  • klkpl,20, Cancello

    klkpl-20,

    klkpl,20, Cancello, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm, Dezember 2003. Es gibt Tore und Portale auf der Welt, die sehr berühmt sind. Aber selbst ein beliebiges Eingangstor hat an sich schon eine schwerwiegende Bedeutung. Einfach, weil es einen Unterschied macht, ob ich in ein Haus hineingehe oder nicht. Die Geschichte, warum dieses Tor, das ich da gemalt habe, zornig hinter mir zugeworfen wurde, habe ich in meinem vorangegangenen Katalog geschrieben. So ein Erlebnis hat aber nachhaltige Wirkung, weshalb ich mich offenbar mit diesem Bild noch einmal damit beschäftigen musste.

  • klkpl,19, Pfauenfeder

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    klkpl,19, Pfauenfeder, Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm, 2002 und 2004. Mein Bild „Aufgetaucht“ war in Florenz, nach dem Abbau der Biennale, für einige Monate verschwunden. Der Veranstalter der Ausstellung im Bergerhaus in Gumpoldskirchen hatte aber genau dieses Bild für die Plakate und für die Einladungen verwendet. Mein ursprünglich dunkelbraunes Bild Pfauenauge hatte vom Typ eine Ähnlichkeit mit dem jetzt fehlenden, weswegen ich es umgestaltete und nur in der Mitte etwas von der unteren Schichten bestehen Kaum war ich damit fertig, war das lang vermisste dann wieder aufgetaucht.

  • klkpl,18, Entgrenzte Gasse

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    klkpl,18, Entgrenzte Gasse, Öl auf Karton und Holz, 40 x 50, November 2002 und Jänner 2004. Dieses Bild ist eigentlich eine Hommage an den Grazer Maler Manfred Gönitzer, der alle, die ich kenne, irgendwann in Bildnerischer Erziehung unterrichtet hat. Ob sie später Maler geworden sind oder nicht. Er kommt gelegentlich in meine Ausstellungen und findet es schade, dass meine Rahmen so schwarz sind. Damit er nicht glauben soll, er rede gegen eine Wand, habe ich hart an meiner Grenze gearbeitet und dieses Bild malerisch entschärft.

  • klkpl,17, Absichtslos

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    klkpl,17, Absichtslos, Öl auf Leinwand, 60 x 70 cm, Jänner 2004. Ohne besondere Absicht setze ich mich vor die Staffelei und male ein rotes Bild, aus dem dann eine Hand und menschliche Gestalten herausragen. Das ist jetzt das „Plus“. Bevor ich dieses Bild malte, war ich in der Apotheke. Dort gibt es jetzt „IQ plus“. Mit Phosphatidylserin. Gleich neben der Kassa, wo die Nahrungsergänzungen liegen. Wenn du vorher schon gescheit warst, bist du nach Verzehr blitzgescheit, der Rest ergibt sich von selber.